Energieeffiziente Kältetechnik durch den Einsatz von Freikühlern (Gesundheitswirtschaft)

Eine Einrichtung der Gesundheitswirtschaft verfügt in seinen beiden Hauptlüftungsanlagen im Behandlungsbau und im Bettenhaus jeweils über eine eigenständige Wärmerückgewinnungsanlage (WRG) mit adiabatischer Kühlung für den Sommer. Bei höheren Außentemperaturen wird zusätzliche Kälte für die Lüftung und sonstige Verbraucher über eine Absorbtionskältemaschine sowie über zwei elektrische Kältemaschinen energieintensiv bereitgestellt. Bei kälteren Außentemperaturen unterhalb von ca. 4° C wird die benötigten Kälte für die EDV-Anlagen und die Medizintechnik über ein Freikühlungssystem in der WRG-Anlage im Behandlungsbau erzeugt . Ziel der Maßnahme ist es, die Betriebszeiten der drei Kältemaschinen zu reduzieren, um somit Strom einzusparen. Dazu soll auch die Lüftungsanlage im Bettenhaus mit einer Freikühlung ergänzt werden. Dadurch wird sich die Einschaltgrenze der Freikühlung nach oben auf ca. 8°C Außentemperatur verschieben lassen und der Stromverbrauch der Kälteanlagen wird um rund 735 MWh Strom über die Nutzungsdauer reduziert werden.