Pilotprogramm STEP up! endete am 30. November 2018

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Am 30. November 2018 endete die sechste und letzte Ausschreibungsrunde vom Pilotprogramm STEP up!. Mit über 20 Prozent mehr Anträgen als in der vorherigen Runde, konnte STEP up! erfolgreich abgeschlossen werden. Somit wurde der positive Trend der vorangegangenen Runde erneut bestätigt: Immer mehr Unternehmen erkennen das bislang ungenutzte Potenzial von Energieeffizienzmaßnahmen und investieren in Effizienzsteigerung und Nachhaltigkeit!

Die Technologiegebiete in denen die Antragsteller Ihre Energieeffizienz verbessern wollen, sind in dieser Runde wieder facettenreich: Von Kühl-, Kälte- und Lüftungstechnik, über Produktionsanlagen, Abwasseraufbereitung, Druckluftverteilung, Galvanikprozessen und Fertigungslinien bis hin zur Optimierung von Heizungsanlagen, Öfen, Wäscherein und Aufzugsanlagen sind mit dabei.
Informationen zu den bisher geförderten Projekten in STEP up! finden Sie unter Geförderte Projekte.

Energieeffizienz lohnt sich für Unternehmen vielfach: Eine Verbesserung der Energieeffizienz  ermöglicht eine kosteneffizientere und nachhaltige Produktion und sichert somit Wettbewerbsvorteile.

Trotzdem schlummern noch erhebliche Effizienzpotenziale in den Sektoren Industrie, Gewerbe, Handel und Dienstleistungen. Diese Bereiche machen über 40 Prozent des Endenergieverbrauchs in Deutschland aus. Um die Investitionen von Unternehmen in eine verbesserte Energieeffizienz noch mehr anzureizen, unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) ab Januar 2019 mit dem neuen Investitionsprogramm - Energieeffizienz und Prozesswärme aus Erneuerbaren Energien in der Wirtschaft des BMWi. Ein Förderinstrument des Investitionsprogramm wird der Wettbewerb Energieeffizienz (STEP up! 2.0) sein.

Der Wettbewerb Energieeffizienz (STEP up! 2.0) bleibt weiterhin akteurs-, technologie- und branchenoffen. Gefördert werden investive Maßnahmen zur energetischen Optimierung von industriellen und gewerblichen Anlagen und Prozessen, die von Unternehmen aufgrund längerer Amortisationszeiten nicht umgesetzt würden. Im Gegensatz zu der klassischen Projektförderung entscheiden Unternehmen bei diesem Förder-Modul im vorgegebenen Rahmen selbst, welche Förderung sie für die geplante Effizienzmaßnahme beantragen. Die Förderquote kann dabei in Abhängigkeit von der CO2-Einsparung bis zu 80 Prozent der förderfähigen Kosten betragen.

Weitere Informationen erhalten Sie ab Januar 2019 auf der STEP up!-Webseite.

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